Die Schönheit von Fotografie wurzelt in der großen Kollage des täglichen Lebens, eine Kombination aus sehr konkreten und eindeutigen Dingen, von Jedem und Niemandem geschaffen, und Alles wird zugänglich, sobald es in einem Bild vereint wird (...) Es kann keinem Autor, keinem Sprecher, nicht einmal dem Fotografen zugeordnet werden.“

Jeff Wall - Selected Writings and Interviews








Leipzig(Archiv)
 

Tübingen/Leipzig 2009/1997_Analogfotografien_Tapete_Text





Villa Riehle - Kleinecke
 

Tübingen/Reutlingen 2009/07_3 Digitalfotografien auf Alu-Dibond_Farbe

angucken








Stöpsel_Rost
 

Tübingen/Reutlingen 2009/07_Digitalfotografie auf Büttenpapier_Farbe









Struktur und Detail
 

Tübingen/Mössingen 2007_52 Digitalfotografien_Farbe und schwarz/weiß

Ausstellungsprojekt mit Ursula Buchegger in der Körperbehinderten Schule Mössingen


Die Interior-Detailaufnahmen stammen überwiegend aus den Gebäuden der Körperbehinderten Schule. Teil des Projektes war ein Workshop mit den SchülerInnen. Dabei sind die Aufnahmen von den Händen entstanden.

angucken








Ruhe und Arbeit
 

Reutlingen 2007_52 Digitalfotografien_Farbe und schwarz/weiß

Ausstellungsprojekt im Café Nepomuk Reutlingen


Das Café Nepomuk ist ein Ort des geschäftigen Alltags. Erst wenn die Gäste gegangen sind, kommt der Ort als Raum zur Geltung.

Wieviele Handgriffe für einen Arbeitsgang nötig sind, fasziniert mich immer wieder. Zusammen ergibt es dann irgendwie ein Ganzes: z.B. einen Kneipenbetrieb. Unabhängig davon, ob diese Hände einem Architekten gehören oder einer Mutter, ob sie Frauen lieben oder Männer.








50 Bretter

Zurückgebliebenes aus dem ehemaligen Landratsamt Tübingen


Tübingen 2006_Serie aus 50 Digitalfotografien_á 20 x 15 cm_Farbe


Warum Regalbretter fotografieren?

Tübingen, Oktober 2006: 30 Künstlerinnen und Künstler ziehen mit ihren Ateliers in die alten Räume des Landratsamtes, Doblerstraße 15.

Ich war eine davon. Die ehemaligen Benutzer hatten bis zur letzten Büroklammer aufgeräumt. Von den Bildern an den Wänden waren nur noch die Schatten zu sehen, kein Stuhl stand mehr da und keine Lampe hing an der Decke.
Wo nichts ist, kann man viel finden. Ich fand die Regalbretter in den Wandschränken.

Die Bretter ermöglichen einen Blick auf das Versteckte des Alltags: sie sind Geschichte, sie sind persönlich, sind konkret und sind abstrakt: Farbe und Linie. Ich habe fast hundert fotografiert und daraus diese Serie von fünfzig zusammengestellt.

Initiator der Ateliers war der Kulturnetz Tübingen e.V.. Jetzt heißt das Gebäude Kunstamt und ist noch bis Ende 2007 in Betrieb.